Rehabilitation & Beschäftigung · München
Es begann mit Polio-Überlebenden. Es wurde Münchens ungewöhnlichster Arbeitgeber.
Im München der Nachkriegszeit brauchten Tausende Polio-Überlebende einen Ort zur Genesung — und danach eine Perspektive. Die Stiftung Pfennigparade begann als Rehabilitationsklinik und stellte immer wieder eine Frage, die die meisten Kliniken nicht stellten: Was kommt danach? Die Antwort, über sieben Jahrzehnte aufgebaut, ist ein Verbund echter Unternehmen — IT, Druckerei, Catering, ein Café-Buchladen in Schwabing — in denen heute mehr als 2.500 Menschen arbeiten, die meisten mit schweren körperlichen Behinderungen. Sie haben kein Inklusionsprogramm entworfen. Sie haben Arbeitsplätze geschaffen.
2.595 Beschäftigte · 145 Mio. € Umsatz · Im Betrieb seit den 1950er-Jahren